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August 2018

05.08.2018 - Fahrradwallfahrt Oberschwappach

Die Pfarrgemeinde Oberschwappach hat auch in diesem Jahr wieder eine große einwöchige Fahrradwallfahrt von ihrem Heimatort über Heidenfeld bei Würzburg bis nach Frankreich unternommen. Auf Anregung von Schwester Cornelia wurden die Kollekten der Gottesdienste im Rahmen dieser Fahrradwallfahrt in diesem Jahr zugunsten der Stiftung Weg der Hoffnung gesammelt. Dies ergab den  stolzen Betrag von 740,54 € für die notleidenden Kinder in Kolumbien.

Wir freuen uns, auch diesen Betrag ohne einen Cent Abzug nach Kolumbien überweisen zu können.

Muchas Gracias an die vielen Mitfahrer aus Oberschwappach!

 
September 2017

23.09.2017 - Hoffnungsmarsch 2017

Tolles Wetter, über 200 Teilnehmer und am Schluss ein Ergebnis von 7.000€ für unsere Kinder mit Behinderung - ein guter Tag für den Weg der Hoffnung und unsere Kinder in Kolumbien.

Zum dritten Mal richtete die Stiftung Weg der Hoffnung ihren Hoffnungsmarsch aus. Die Wanderer, Läufer, Jogger trafen sich am Sportgelände am Eller in Mainaschaff um sich auf die drei Strecken zu begeben. Drei, sechs und zwölf Kilometer waren möglich.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von unseren Stiftungsräten Martina Fehlner (MdL) und dem Mainaschaffer Bürgermeister Horst Engler. Andrea Lindholz (MdB) war wegen der Bundestagswahl verhindert, sandte aber ein Grußwort mit den besten Wünschen für den Tag.

Viele Helfer hatten für den Tag alles vorbereitet: die Strecken beschildert, die Verpflegungspunkte bestückt, die Laufzettel ausgegeben und vieles mehr. Vielen Dank für so viel Mithilfe.

Im Mittelpunkt des Tages standen aber die Kinder und Jugendlichen mit Behinderung in Kolumbien. Für sie gingen die Läufer auf die Strecken und für sie kam der Erlös des Tages zusammen. Mit dem Ertrag des Tages soll die Ernährung, Betreuung und Behandlung für unsere 147 Kinder mit Behinderung sichergestellt werden. In unverantwortlicher Weise hat der kolumbianische Staat seine komplette Unterstützung für diese Ärmsten gestrichen. Ohne die Hilfe aus Deutschland müssten wir diese Kinder ins Elend zurückschicken.

Ein Beispiel, stellvertretend für all diese Kinder, war Laura Sofia (4). Sie läuft Gefahr zu erblinden, weil sie seit Geburt an Mikrozephalie leidet. Unsere Mitarbeiter in Kolumbien fanden sie unterernährt auf dem Boden einer Hütte. Der ist Vater unbekannt, die Mutter verschwunden. Alleine die 63-jährige Oma versucht, für Laura zu sorgen. Es ist kein geregeltes Einkommen vorhanden, keine Krankenversicherung, keine staatliche Hilfe. Die sporadische finanzielle Unterstützung von zwei Familienangehörigen schützt kaum vor dem Verhungern.

Ihr und allen anderen unserer „niños especiales- besonderen Kinder“ haben Sie durch Ihre Teilnahme und Spende geholfen.

Einen herzlichen Dank allen, die diesen besonderen Tag möglich machten!

 

 
Juli 2017

21.07.2017 - Besuch von Zuleimi und Robinson aus Kolumbien

Zuleimi Gaviria und Robinson Martinez haben ihren Deutschlandaufenthalt beendet und sind wieder gut in Kolumbien eingetroffen. Vier erlebnisreiche, aber auch arbeitsreiche Wochen sind damit für unsere zwei Freunde zu Ende gegangen.

Die beiden kommen aus schlimmer Armut und sind in den Einrichtungen des Wegs der Hoffnung aufgewachsen. Zuleimi hat insgesamt 12 Jahre vom Kindergarten bis zum Abitur in unserer Stiftung verbracht. Ihren Schulabschluss konnte sie in unserem Projekt Schule für alle machen. Im Moment studiert sie an den Wochenenden öffentliche Verwaltung und Buchhaltung. Dieses Studium finanziert sie durch Mitarbeit in unserer Stiftung. In der Familienförderung unterstützt sie Schwester Elsa bei der Betreuung von Familien, der Vergabe von Mikrokrediten und in der Existenzgründung für Frauen. Außerdem unterstützt sie mit ihrem Verdienst ihre kranke Mutter und ihre Geschwister.

Robinson hat ebenfalls erst unser Schulprojekt besucht und dann auf dem Jugendbauernhof gelebt und sein Abitur gemacht. Kaum zu glauben, dass er unter den schlimmen Bedingungen, unter denen er aufgewachsen ist, eine der besten Abiturprüfungen des Landes abgelegt hat. Durch diese hervorragenden schulischen Leistungen erreichte er ein staatliches Stipendium und darf an einer der besten Universitäten des Landes in Bogotá Biologie studieren. In den Semesterferien gibt er etwas von der empfangenen Hilfe durch Mitarbeit in unserer Nahrungsmittelbank zurück. Was wäre aus den beiden geworden ohne Ihre Hilfe?

Sie lassen sehr herzlich grüßen und danken allen Freunden des Wegs der Hoffnung für die herzliche Aufnahme und Gastfreundschaft. Wie immer wurden die Flüge vom Nord-Süd-Forum Aschaffenburg und dem Katholischen Fonds bezahlt, der Aufenthalt wurde privat finanziert, damit alle Spenden an den Weg der Hoffnung ungeschmälert den Bedürftigen zukommen. Dafür herzlichen Dank! Wie bei allen Besuchen sind die Gäste bei Mitgliedern des Vorstandes untergebracht. In diesem Jahr dürfen wir uns aber auch bei Gaby Hasenstab bedanken, die Zuleimi und Robinson für zehn Tage aufgenommen hat. Vielen Dank für diese Gastfreundschaft!

Zuleimi und Robinson berichteten in vielen Veranstaltungen von der Not in ihrem Land und erzählten von der Hilfe durch den Weg der Hoffnung für Kinder, Jugendliche und Familien in Kolumbien. Sie zeigten aber auch die schönen Seiten Kolumbiens auf. Besonders ihre Tanzpräsentationen beeindruckten alle und vermittelten einen Einblick in die Kultur des Landes. Bei Cumbia, Joropo und San Juanero ließen sich viele Kontakte knüpfen. Als sie zum Schluss alle Auftritte in unserem Kalender zusammenzählten, waren es über 40 Besuche bei befreundeten Organisationen, Pfarreien, Schulen und Kindergärten.

So konnten sich unsere Freunde vom Kolumbienkreis Pfarrweisach, vom Eine-Welt-Kreis in Schweinfurt, vom Frauenbund in Alzenau und vom Nord-Süd-Forum aus erster Hand über den Weg der Hoffnung informieren und eine Einschätzung der Lage in Kolumbien erhalten. Besuche bei unseren Stiftungsratsmitgliedern OB Klaus Herzog in Aschaffenburg und Bürgermeister Horst Engler in Mainaschaff schlossen sich an. Auch auf dem Pfarreifest in Mainaschaff waren sie mit ihren kolumbianischen Volkstänzen und einem Stand vertreten. Kontakte mit dem Rotary-Club Obernburg und dem Lions-Club in Alzenau wurden gepflegt. Begeistert waren sie von den vielen Schulbesuchen, das Interesse der Kinder und die Herzlichkeit der Lehrer hat sie beeindruckt. Ihr Aufenthalt war also vom ersten bis zum letzten Tag gefüllt. Alle Begegnungen aufzuzählen wäre unmöglich.

Ein besonderer Höhepunkt war die Spendenübergabe des Partnerkaffeevereines über 25.000€ auf dem Fest "Bruderschaft der Völker". Seit über 20 Jahren unterstützt uns der Partnerkaffeeverein und ermöglichte in dieser Zeit Hilfe und Leben für unsere Kinder. Unsere Gäste und wir waren begeistert von so viel Engagement. Mil gracias!

Zum Schluss einen herzlichen Dank an alle Kindergärten und Schulen, alle Organisationen und Pfarreien, aber auch an alle Wohltäter des Wegs der Hoffnung, die Zuleimi und Robinson nicht nur ihre Türen, sondern auch ihre Herzen geöffnet haben.

 

 
Juni 2017

19.05.2017 - Mainaschaffs Bürgermeister Horst Engler feiert 60. Geburtstag

Am 18. Mai beging Mainschaffs Bürgermeister Horst Engler seinen 60. Geburtstag.

Dies allein wäre noch keine Nachricht für unsere Homepage, aber dass er seine Gäste –statt Geschenken- um Spenden für den Weg der Hoffnung bat, ist eine Erwähnung und einen Dank wert.

Seit vielen Jahren ist Horst Engler als Stiftungsrat dem Weg der Hoffnung verbunden. Im Jahr 2009 besuchte er sogar unsere Partnerstiftung in Kolumbien und kam begeistert von der Arbeit unserer Schwesterstiftung zurück.

Seinen 60. Geburtstag feierte er mit seiner Familie und fast 200 Freunden, Weggefährten, Arbeitskollegen und den Bürgermeistern des Landkreises in der Maintalhalle. Es war ein beschwingter Abend mit vielen humorvollen Darbietungen, und Rückblicken auf sein Leben.

Nicht nur für alle Gäste war es ein gelungenes Fest. Durch Spenden kamen über 4.000€ für unsere Kinder in Not zusammen.

Tausend Dank, mil gracias im Namen unserer Kinder in Kolumbien!

 

 
April 2017

02.04.2017 - Unwetterkatastrophe in Kolumbien

Die Katastrophe überraschte viele Einwohner der Stadt Mocoa im Schlaf. Nach extremen Regenfällen begrub eine Schlammlawine die 45.000-Einwohner-Stadt in der Nacht zum 2. April unter sich. Einige Bewohner konnten sich auf Dächer und in Notunterkünfte retten. Der heftige Regen hatte drei Flüsse der Stadt zu reißenden Strömen anwachsen lassen, die mehrere Viertel der Stadt Mocoa regelrecht verschluckten.


Knapp 300 Menschen kamen in den Geröllmassen ums Leben, darunter 43 Kinder. Über 400 Menschen sind bei dem Unglück verletzt worden. Die Zahl der Vermissten ist weiterhin unklar, die offizielle Suche wurde inzwischen eingestellt. Die Einwohner suchen aber immer noch verzweifelt nach ihren Familienangehörigen, die unter Schlamm und Geröll begraben liegen.


Seit vielen Jahren fühlen sich die Stiftung Weg der Hoffnung den Menschen in Kolumbien verbunden. Deshalb wollten wir bei Notversorgung und Wiederaufbau helfen. Durch die Hilfe der Diözesen Würzburg und Aachen, aber auch durch eine Sonderkollekte in der Pfarrei St. Margaretha Mainaschaff kamen 12.000 Euro für diese Nothilfe zusammen. Wir waren von der Solidarität für die Menschen in Mocoa überwältigt.


Die Hilfe haben wir an die die Gemeinschaft der Franziskanerinnen von Maria Imaculada weitergeleitet, Sie leiten seit vielen Jahren den Jugendbauernhof der Stiftung Weg der Hoffnung in Caney. So kommt ihre Unterstützung zu 100% an.


Die Franziskanerinnen beitreiben eine Schule für 1000 Schüler in Mocoa und haben dort viele Opfer der Flutkatastrophe aufgenommen. Die Unterstützung des Wegs der Hoffnung soll für den Kauf von Betten, aber auch für die Nahrungsmittelversorgung der Opfer ausgegeben werden. Sobald die erste Not gelindert ist, kann mit dem Geld auch Hilfe beim Wiederaufbau geleistet werden.


Wenn Sie noch mithelfen wollen, dass die Not der Menschen gelindert wird, können Sie immer noch unter dem Verwendungszweck „Mocoa“ auf unsere bekannten Spendenkonten überweisen.


Vielen Dank an alle, die sich mit den Menschen in Mocoa solidarisch gezeigt haben.

 

Klicken Sie hier, um einen Filmbeitrag über die Flutkatastrophe zu sehen.

 

 

02.04.2017 – Spendenübergabe vom Missionsbastelkreis St. Margaretha

Bereits seit vielen Jahren unterstützen die Frauen vom Missionsbastelkreis St. Margaretha aus Mainaschaff die Projekte der Erlöserschwestern in Tansania. Dazu bieten sie zweimal im Jahr selbst hergestelltes Kunsthandwerk zum Verkauf an.

In diesem Jahr bedachten sie zusätzlich noch die Kongohilfe von Diakon José Pierre Mbuku und auch den Weg der Hoffnung.

Susanne Keller übergab in einem Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Margaretha 2000€ an den Weg der Hoffnung. Diese Spenden soll für das neue Nähprojekt der Stiftung eingesetzt werden. Frauen werden mit Nähmaschinen ausgestattet und erhalten Ausbildung, um sich im Nähhandwerk eine Existenz aufzubauen.

Einen ganz herzlichen Dank an die Frauen des Missionsbastelkreises!

 
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