September 2013

28.09.2013 – Hoffnungsmarsch des Wegs der Hoffnung

Im 40. Jubiläumsjahr wollte die Stiftung Weg der Hoffnung 40 weitere Kinder aus den Elendsvierteln Villavicencios in die Schule schicken. Der Hoffnungsmarsch am 28. September hat es mehr als möglich gemacht.

Die über 400 Wanderer, Jogger, Läufer brachten den Riesenbetrag von 12.000€ für unsere Kinder in Kolumbien zusammen. Jetzt können sich nicht nur 40, sondern sogar 50 Kinder auf ihren Platz in der Schule freuen. Für viele ein großer Schritt aus Armut und Elend.

Um 10.00 Uhr eröffneten Landrat Dr. Ulrich Reuter und die neu gewählte Bundestagsabgeordnete Andrea Lindholz bei strahlendem Sonnenschein den Lauf. Die Blaskapelle gestaltete den Auftakt mit ihrer Musik mit und die Friedenstrommler aus Aschaffenburg gaben den Läufern beim Start den nötigen Rhythmus mit auf den Weg. Die Läufer konnten zwischen drei Strecken von drei, sechs und zwölf Kilometer Länge wählen.

Bereits bei der Eröffnung konnte sich der Weg der Hoffnung über die ersten 250 Euro freuen. Sie wurden von der TSG Mainaschaff mit ihrem Vorsitzenden Heiko Herzog übergeben und auf dem alljährlichen Straßenlauf des Vereins erlaufen.

Allein dreißig Helfer waren beim Beschildern und Abschildern der Strecken, beim Aufbau, an den Verpflegungsstellen, beim Fotografieren und an Start und Ziel tätig. Wir konnten die Einrichtungen der Gemeinde Mainaschaff nutzen und wurden in der Vorbereitung in jeglicher Art und Weise von Bürgermeister Horst Engler unterstützt. Viele Vereine haben sich beteiligt. Kindergärten und Schulen haben sich eingebracht. Die Mainaschaffer Firmlinge waren beim Herstellen von Buttons unermüdlich. Sogar eine Abordnung vom Hungermarsch aus Böhl-Iggelheim und von unseren Freunden aus Pfarrweisach hat sich auf den Weg nach Mainaschaff gemacht. Verschiedene Firmen (Syna, Sodenthaler, Brauerei Eder und Edeka Stolzenberger) haben uns mit Sachspenden geholfen, sodass keine Unkosten angefallen sind. Allen ein ganz herzlicher Dank!

Aber jeder, der mitgewandert, mitgelaufen, mitgewalkt oder mitgerollt (sei es im Kinderwagen oder Rollstuhl) ist, hat zu dem großen Erfolg beigetragen. Alles in allem war es ein großes Erlebnis von Gemeinschaft und ein Zeichen, dass mit gutem Willen viel zu erreichen ist.

Wir hoffen, es hat allen Läufern genauso viel Freude wie uns gemacht. Herrliches Wetter, eine große Beteiligung und eine tolle Stimmung haben dem Lauf eine besondere Atmosphäre gegeben.

Bilder der Veranstaltung (Fotografen: Heinz Brandmüller, Heribert Wilz, Gerhard Hessberger) können sie in unserer Bildergalerie einsehen.

Allen Teilnehmern und Helfern nochmals unser herzlicher Dank. Ohne sie wäre dieser wunderbare Lauf nie Realität geworden.

 

 

28.09.2013 – Hoffnungsmarsch: U14 der Viktoria Aschaffenburg läuft für guten Zweck

(mit freundlicher Genehmigung von der Website der Viktoria Aschaffenburg)

Die U14 von Viktoria Aschaffenburg hat das spielfreie Wochenende genutzt und nahm am Samstag, den 28.09.2013 am „Mainaschaffer Hoffnungsmarsch“ teil.
Angeregt von Peter Michaeli unterstützten die Jungs um Trainer Florian Christ die Stiftung Weg der Hoffnung. Die vor 30 Jahren von Pfarrer Josef Otter ins Leben gerufenen Stiftung setzt sich überwiegend für Kinder und Jugendliche in Kolumbien ein. Die 12 Kilometer lange Laufstrecke hatte es in sich und pro gelaufenem Kilometer wurde ein Euro gespendet. Sogar einige Eltern schlossen sich an und liefen entweder mit oder knipsten fleißig Fotos (an dieser Stelle ein Dank).Für die jungen Viktorianer und ihren Übungsleiter hatte die Teilnahme gleich zwei gute Gründe. Erstens konnten ein guter Zweck unterstützt werden und zweitens wurde etwas für die eigene Kondition getan…

 

21.09.2013 – Benefizkonzert des Kolumbienkreises Pfarrweisach

„Er ist den Kindern zugewandt, hört zu, nimmt sie in sein Herz.“ Mit diesen Worten lenkte Walburga Albert, Leiterin des Kolumbienkreises Pfarrweisach, beim Benefizkonzert die Gedanken auf ein Porträt unseres Stiftungsgründers Pfarrer Josef Otter. Der Name „Weg der Hoffnung“ sei Programm für die Arbeit der Stiftung, und für sie erklang in der Herz Jesu Kirche in Maroldsweisach die Musik an diesem Abend.
Gestaltet wurde das Konzert von der Sternberger Musik (Leitung Adolf Müller), der Gruppe „Intermusica“ unter Leitung von Karin Meyer-Jungclaussen und dem von Christine Kettler-Pohl dirigierten den Chor Concordia Maroldsweisach.

Adolf Müller spielte mit seinen „Sternbergern“ ausschließlich moderne Stücke, darunter auch ein Medley mit Spirituals. Er wolle, wie er selbst sagte, damit eine Verbindung zu dem ehemaligen Kaplan Josef Otter seiner Pfarrei herstellen, denn in seiner Jugend hatte er ihn als ersten Pfarrer erlebt, der am Altar Spirituals sang, diese mit seiner Gitarre begleitete und zum Mitsingen anregte.

„Intermusica“ spielte Musik aus den südamerikanischen Anden, worin einerseits pure Lebensfreude, aber auch - etwa in „El condor pasa“ - der Wunsch nach Freiheit und Frieden zum Ausdruck kommen. Der Chor der „Concordia“ intonierte, am Klavier von Nicol Scheidlein und Christine Kettler-Pohl begleitet, Lieder von Udo Jürgens sowie „Du bist du“ und den Psalm „Alles, was atmet, lobe den Herrn“. Alle drei Musikgruppen erhielten für ihre begeisternden Darbietungen anhaltenden Applaus.

Im Rahmen des Konzerts gab Johannes Mauder anhand von aktuellen Fotos einen Einblick darüber, was mit den Spendengeldern vor Ort in Kolumbien geleistet wird. Anhand von wenigen Einzelschicksalen wies er auf die Folgen eines deprimierenden Weltrekords hin, den Kolumbien mit etwa 5,5 Millionen vertriebenen Menschen im eigenen Land bewältigen muss.

Die Stiftung Weg der Hoffnung betreut im 40. Jahr ihres Bestehens derzeit über 1300 Kinder, Jugendliche und Familien in Kolumbien.

Am Ende des Benefizkonzerts konnte sich der Kolumbienkreis über den lang anhaltenden Applaus der Zuhörer und über ein beeindruckendes Spendenergebnis freuen. Diese Freude geben sie an unsere Kinder in Kolumbien weiter, sodass das Konzert für alle ein großer Erfolg war.

Herzlichen Dank, mil gracias an den Kolumbienkreis Pfarrweisach für alles Engagement über das ganze Jahr, besonders aber für das wunderbare Konzert.