März 2014

23.03.2014 - Wolfgang Hock zurück vom Projektbesuch in Kolumbien

Wolfgang Hock, vom Vorstand der Stiftung, ist wieder gut vom Projektbesuch in Villavicencio zurück. Begleitet haben ihn diesmal seine Frau Gaby und Christoph Schnellbacher. Alle Kosten der Reise, das erübrigt sich fast zu erwähnen, haben sie natürlich selbst finanziert.

 

Sie fanden alle unsere Einrichtungen und Projekte in einem sehr guten Zustand vor. Auch auf der Jahresversammlung der kolumbianischen Stiftung konnte unser Leiter P. Carlos Ricardo von der guten Entwicklung berichten. 1.552 Kinder Jugendliche und Frauen finden in den verschiedenen Einrichtungen Nahrung, Bildung und Förderung. Inzwischen sind 104 Mitarbeiter in den verschiedensten Aufgaben tätig. Ein kleiner "Betrieb der Hoffnung". Mit Bildern informierte Wolfgang auch über die Arbeit der Stiftung in Deutschland und erzählte von der großartigen Unterstützung durch unsere Gönner und Spender.

 

Zwei Tage war noch Besuch aus Würzburg angesagt. Domkapitular Warmuth und Christiane Hetterich, beide leitend im Diözesanausschuss Mission-Gerechtigkeit-Frieden tätig, wollten sich ein Bild von der Arbeit des Wegs der Hoffnung machen. Die Diözesanstelle unterstützt die Stiftung mit einer jährlichen Zuwendung. Im Schnelldurchlauf besuchten sie alle Einrichtungen und Projekte. Auch sie sollten sehen und spüren, wie gut die großzügige Hilfe der Diözese ankommt und wirkt. Für sie ging es anschließend weiter zu anderen Missionsprojekten in Südamerika.

 

Eine besondere Freude war es, Altbischof Gregorio zu begrüßen. Die Besuchergruppe konnte an seinem 95-jährigen Geburtstag teilnehmen. Trotz seines hohen Alters machte er sich nach unserem Jugendbauernhof in Caney auf, um dort mit den Gäste, den Jugendlichen und Mitarbeitern Gottesdienst und seinen Geburtstag zu feiern. Er sendet Ihnen, immer noch in Deutsch, herzlichste Grüße und seinen Segen.

 

Dieser jährliche Besuch ist für den gegenseitigen Austausch sehr wichtig. Für unsere Mitarbeiter, aber auch für unsere Schützlinge und deren Eltern ist es wichtig, dass ein persönlicher Kontakt da ist und Anregungen und Anliegen direkt besprochen werden können.

 

P. Carlos, Erzbischof Oscar und alle unsere Mitarbeiter und Schützlinge lassen von Herzen grüßen und danken für ihre treue Hilfe und Unterstützung.

 

Jedenfalls freuen wir uns, dass Wolfgang, Gaby und Christoph gut aus Kolumbien zurück sind. Oder wie Wolfgang es sagt: "Hochmotiviert und mit dem Herzen voller Eindrücke".

 

21.03.2014 - Kolumbienkreis Pfarrweisach wird 25/ Benefizkonzert in Kraisdorf

Bereits seit 25 Jahren unterstützt der Kolumbienkreis Pfarrweisach den Weg der Hoffnung. Mit einem Benefizkonzert in der Kirche von Kraisdorf beging der Kolumbienkreis Pfarrweisach eine Auftaktveranstaltung in diesem Jubiläumsjahr. Musikalisch gestaltet wurde das Konzert von der Blasmusik Kraisdorf (Leitung Gerhard Eller), dem Chor „Maria Magdalena“ (Jutta Helbig) und der Musikgruppe „Intermusica“ (Dr. Karin Meyer-Jungclaussen).

Walburga Albert, seit Anfang an Sprecherin und Koordinatorin des Kolumbienkreises, drückte in ihrer Begrüßung ihre mehrfache Freude aus: Einmal darüber, dass sich drei Musikgruppen engagieren in dem Spannungsfeld menschlicher Existenz in Kolumbien zwischen Kindern mit und ohne Hilfe. Mit ihren Liedern würden sie, so Walburga Albert, dem Unrecht entgegenspielen, entgegensingen, entgegentreten – und das nicht zum ersten Mal. Zum anderen freute sich Walburga Albert darüber, dass der Kolumbienkreis nie alleine auf dem Weg gewesen sei, sondern stets unterstützt und begleitet von der Stiftung „Weg der Hoffnung“ mit Sitz in Aschaffenburg. Der Kolumbienkreis fühle sich so in eine große Gemeinschaft eingebettet. Schließlich freue sie sich, so die Sprecherin des Kolumbienkreises, über die Gemeinschaft ihrer Mitarbeiterinnen. Mit ihnen sei sie unterwegs auf ein Ziel zu, das den Menschen dient. Mehr als 1.500 Kindern könne zurzeit in Kolumbien durch finanzielle Unterstützung aus Deutschland zu einem würdigeren Leben verholfen werden.

Die Blasmusik begann mit einem Alphornzauber und ließ meist getragene Stücke folgen, der Chor Maria Magdalena intonierte weitgehend traditionelle Spirituals und „Intermusica“ glänzte mit süd-amerikanischen Weisen. Der anfänglich geäußerte Appell, zwischen den Stücken nicht zu klatschen, ließ sich nicht einhalten, denn die Begeisterung der Zuhörer durchbrach wiederholt das „Klatschverbot“.

Johannes Mauder vom Stiftungsvorstand überbrachte die Glückwünsche zum 25-jährigen Jubiläum und konnte den Mitgliedern des Kreises persönlich danken. In diesen Jahren sind viele Freundschaften nach Kolumbien entstanden. Es lässt sich gar nicht abschätzen, wie vielen Kindern der Kolumbienkreis aus Armut und Elend geholfen hat. Dies zeigten auch die Bilder aus Kolumbien auf, die er mitbrachte. An all diesen Projekten hat der Kolumbienkreis mit gebaut. Jeder gespendete Euro fließt ohne Abzüge dort hinein.

Der Erlös dieses Konzerts geht wieder einmal an unsere Kinder. Dafür und für so viele Jahre Mitdenken, Mitarbeiten und Mittun am Weg der Hoffnung tausend Dank. Mil gracias