Juli 2014

27.07.2014 – TSG-Lauf inMainaschaff

Ein Läuferteam vom Weg der Hoffnung nahm in diesem Jahr zum zweiten Mal am Lauf des TSG Mainaschaff teil.

Im vergangenen Jahr hat uns der Verein bei unserem Hoffnungsmarsch mit vielen Teilnehmern toll unterstützt. Deshalb wollte sich der Weg der Hoffnung revanchieren und nahm an der 4x1km-Staffel teil. Gestartet wurde an der Maintalhalle und das Laufteam mit Wolfram Endemann, Ralph Roth, Johannes Mauder und Schlussläufer Rüdiger Fecher belegte einen guten sechsten Platz unter 17 Teilnehmern.

Rüdiger belegte im 10km-Lauf in seiner Altersklasse sogar den ersten Platz.

Für unsere Kinder in Kolumbien ist uns also keine Laufstrecke zu weit. Es war wieder einmal eine tolle Veranstaltung, an der wir auch im kommenden Jahr wieder gerne teilnehmen werden.

 

 

25.07.2014 – Besuch von Jenny, Guido und Maria Luisa aus Kolumbien

Jenny Morales, Maria Luisa Guatiquira und Guido Pantoja, Mitarbeiter unserer Partnerstiftung Camino de la Esperanza, haben ihren Deutschlandaufenthalt beendet und sind wieder gut in Kolumbien eingetroffen.

Vier erlebnisreiche, aber auch arbeitsreiche Wochen sind damit für unsere drei Freunde zu Ende gegangen. Jenny hat wieder ihre Arbeit als Leiterin unserer Behindertenbetreuung aufgenommen, Guido engagiert sich in unseren Behindertenprojekt "Manos amigas" und Maria Luisa, die rechte Hand unseres Leiters P. Carlos, widmet sich wie seit 21 Jahren der Verwaltung unserer Partnerstiftung. Alle drei lassen sehr herzlich grüßen und danken allen Freunden des Wegs der Hoffnung für die herzliche Aufnahme und Gastfreundschaft. Wie immer wurden die Flüge vom Nord-Süd-Forum Aschaffenburg und dem Katholischen Fonds bezahlt, der Aufenthalt wurde privat finanziert, damit alle Spenden an den Weg der Hoffnung ungeschmälert den Bedürftigen zukommen. Dafür herzlichen Dank!

Ihre Koffer waren voll mit Grüßen unserer Kinder aus Kolumbien und vieler lieber Freunde. Auch bei der Abreise platzte das Gepäck aus allen Nähten, um alle Aufmerksamkeiten und Briefgrüße nach Kolumbien mitnehmen zu können.

Jenny und Guido zeigten bei vielen Veranstaltungen ihre Tanzkunst. Bei Cumbia, Joropo und Guaneña ließen sich viele neue Kontakte knüpfen. Als sie zum Schluss alle Auftritte in unserem Kalender zusammenzählten, waren es über 50 Besuche bei befreundeten Organisationen, Pfarreien, Schulen und Kindergärten.

U.a. stand ein Besuch bei der Diözese Würzburg auf dem Programm. Unsere Freunde vom Kolumbienkreis Pfarrweisach, der Kolumbienhilfe Mülheim a.d. Ruhr, vom Hungermarsch-Team aus Bühl-Iggelheim, vom Eine-Welt-Kreis in Schweinfurt, des Frauenbundes in Alzenau und vom Nord-Süd-Forum konnten sich aus erster Hand über den Weg der Hoffnung informieren und eine Einschätzung der Lage in Kolumbien erhalten. Besuche bei unseren Stiftungsratsmitgliedern OB Klaus Herzog in Aschaffenburg und Bürgermeister Horst Engler in Mainaschaff schlossen sich an. Auch auf dem Pfarreifest in Mainaschaff waren sie mit ihren kolumbianischen Volkstänzen und einem Stand vertreten. Sogar der letzte Tag in Deutschland wurde für einen Besuch des Rotary-Clubs Obernburg genutzt. Ihr Aufenthalt war also vom ersten bis zum letzten Tag gefüllt. Alle Begegnungen aufzuzählen wäre unmöglich.

Ein besonderer Höhepunkt war die Spendenübergabe des Partnerkaffeevereines über 10.000€ auf dem Fest "Bruderschaft der Völker". Seit 20 Jahren unterstützt uns der Partnerkaffeeverein und ermöglichte in dieser Zeit mit rund 250.000€ Hilfe und Leben für unsere Kinder. Unsere Gäste und wir waren begeistert von so viel Engagement. Mil gracias!

Als Fußballfans verfolgten unsere drei Gäste die Spiele der Weltmeisterschaft mit Begeisterung und waren natürlich traurig über das unglückliche Ausscheiden der kolumbianischen Mannschaft. Umso größer war die Freude zusammen mit ihren Freunden die Weltmeisterschaft der deutschen Mannschaft zu feiern.

Zum Schluss einen herzlichen Dank an alle Kindergärten und Schulen, alle Organisationen und Pfarreien, aber auch an alle Wohltäter des Wegs der Hoffnung, die Jenny, Maria Luisa und Guido nicht nur ihre Türen, sondern auch ihre Herzen geöffnet haben.