Presseberichte
08.12.2006 - Lebenswerk der Liebe und Güte
Geschrieben von: Main Echo / Reinhold Urban   
Freitag, den 08. Dezember 2006 um 18:18 Uhr

Mainaschaffer Stiftung »Weg der Hoffnung« wird im Sinne ihres Gründers Pfarrer Josef Otter weitergeführt

Mainaschaff. Die Stiftung »Weg der Hoffnung - Camino de la Esperanza« wird im Sinne ihres Gründers, des verstorbenen Pfarrers Josef Otter, weitergeführt. Darin waren sich bei der ersten Veranstaltung nach dem Tode Otters am Sonntag in der Mainaschaffer Maintalhalle die Teilnehmer einig.

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06.10.2006 - Mehr als ein Tropfen
Geschrieben von: Main Echo / Robert Fuchs   
Freitag, den 06. Oktober 2006 um 19:41 Uhr

Dörrmorsbacher Ministranten erzielen 1300 € für Pfarrer-Otter-Stiftung

Haibach-Dörrmorsbach. »Ein Schritt auf dem Weg der Hoffnung hat wieder ein Gesicht bekommen.« So umschrieb Pfarrer Andreas Reuter das Spendenfest der Dörrmorsbacher Ministranten. 1.300,- Euro sind dabei für die Pfarrer-Otter-Stiftung zusammen gekommen.

»Es ist mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein. Die Unterstützung der Pfarrer-Otter-Stiftung bringt eine Überlebenschance für Kinder und Jugendliche in Kolumbien.« Pfarrer Reuter stellte die Spendenaktion in den Zusammenhang der weltumfassenden Hilfe.

Am Erntedankfest an andere zu denken und mit ihnen zu teilen sei ein wertvolles Zeichen des Dankes. Durch die Unterstützung einiger Firmen und Spender, den Verkauf von Kaffee und Kuchen, eine Tombola, das Angebot von Dritte-Welt-Waren und mit einem Luftballonwettbewerb haben die Ministranten die Summe zusammen bekommen, die sie an die Pfarrer-Otter-Stiftung weitergeben.

Beigetragen zu diesem Erfolg haben auch die »Schlawiner Gottes«, ein Kinderchor unter der Leitung von Edith Bachmann. Passend zu dem Motto des Tages stellten sie die Frage: »Wie viele Kinder gehen abends zur Ruh und schlafen vor Hunger nicht ein?« Sie forderten auf, gegen die Not etwas zu tun: »Die Antwort mein Freund muss unser Leben sein!«
Damit sich die Besucher ein Bild vom Leben der Kinder in Südamerika machen können, las Marina Seitz aus dem Buch von Ursula Hasler vor. »Pedro und die Bettler von Cartagena« erzählt die Geschichte eines elternlosen Jungen, dem die Flucht aus den Händen eines Verbrechers gelingt und der mit Hilfe eines Arztes ein eigenständiges Leben aufbauen kann.
Wie die Pfarrer-Otter-Stiftung konkrete Hilfen in Kolumbien leistet erzählte Doris Hock aus Mainaschaff. Das Spendenfest war das Ergebnis eines Ministrantenwochenendes, bei dem sich die Kinder und Jugendlichen mit der Thematik der Gerechtigkeit beschäftigt hatten. Nachdem sie erkannt hatten, dass es vielen ihrer Altersgenossen auf der Welt schlechter geht als ihnen, wollten sie mit ihrer Aktion gezielt helfen.
 
19.06.2006 - »Weiter in Otters Sinne«
Geschrieben von: Main Echo / rur   
Montag, den 19. Juni 2006 um 19:32 Uhr
Verein Solidaritäts-Kaffee spendet 10.000,-

Mainaschaff. 10.000,- Euro hat Michael Markert, Vorsitzender des Aschaffenburger Vereins Solidaritäts-Kaffee, der Stiftung »Weg der Hoffnung« des im Frühjahr verstorbenen Pfarrers Josef Otter übergeben. Beim Mitarbeiter-Dankfest der katholischen Kirchengemeinde St. Margaretha am Sonntag nahmen Schwester Cornelia Bachmann, Wolfgang Hock und Johannes Mauder die Spende für die Stiftung entgegen.

Bereits im Frühjahr hatte Solidaritäts-Kaffee 5000 Euro der kolumbianischen Stiftung gespendet. Pro verkauften Kilogramm Partnerschafts-Kaffee führe man 1,28 Euro an die kolumbianische Stiftung ab, erläuterte Markert. Der nun hohe Spendenbetrag sei möglich, da der Absatz des Partnerschafts-Kaffees gegenüber dem Vorjahr um neun Prozent gesteigert worden sei.

Markert kündigte an, dass demnächst der Verein auch Bio-Kaffee zum Kauf anbieten werde. Die Bohnen seien hierfür bereits in Kolumbien erworben. So sei sicher gestellt, dass die dortigen Kaffeeanbauer einen fairen Preis für ihre Bohnen erhalten. Wolfgang Hock vom Stiftungsvorstand dankte dem für diese »großartige« Spende.
Nach dem Tod des Gründers Josef Otter stehe die Stiftung in der Pflicht, »gemeinsam den Weg der Hoffnung durch eine Welt ohne Grenzen und Gewalt auch in Zukunft in seinem Sinne weiterzugehen«, so Hock. Er bat die Anwesenden durch den Kauf des Partnerschafts-Kaffee dazu beizutragen, den »Weg der Hoffnung« für die Ärmsten in Kolumbien fortzuführen.

Zum Dankfest zeigte sich Kaplan Gregor Sauer erfreut, mehr als 300 ehrenamtliche Mitarbeiter der Kirchengemeinde St. Margaretha auf dem Kirchplatz Süd begrüßen zu können und lud sie zu einem Mittagsmahl ein. Zuvor hatte ein Festgottesdienst in der Pfarrkriche statt gefunden, den Blaskapelle und der Chor Mosaik musikalisch untermalte.
Kaplan Sauer dankte dabei den ehrenamtlichen Helfern dafür, »das Kreuz zu tragen, das Jesus von Jedem fordert«. An zahlreichen Bildtafeln auf dem Kirchplatz wurde auch an das elfjährige Wirken des verstorbenen Pfarrers Otter in Mainaschaff erinnert.

 
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